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Netzwerk für Nachwuchskräfte

Unser internationales Netzwerk, das Nachwuchskräfte und Nachwuchswissenschaftler*innen dabei unterstützt, ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Fachkompetenz zu erweitern

Das Netzwerk für Nachwuchskräfte von Cochrane hat das Ziel, seinen Mitgliedern Möglichkeiten zu bieten, ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und Expertise zu erweitern, indem es eine Plattform für internationales Networking mit Nachwuchskräften oder anderen Mitgliedern der Cochrane-Community bereitstellt.

Logo der Cochrane Nachwuchskräfte.

Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung von Führungskompetenzen für Nachwuchskräfte in der Cochrane-Community und fördern ihre aktive Beteiligung an der Gestaltung der Mission und Vision der Cochrane-Community.

Unsere Ziele

Alle Aktivitäten des Netzwerks für Cochrane Nachwuchskräfte können in vier Kernziele unterteilt werden:

1. Internationale Vernetzung durch den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen der Mitglieder, Förderung der Interaktion zwischen den Mitgliedern und Verbesserung der Möglichkeiten für Forschungskooperationen.

2. Vertretung der Nachwuchskräfte durch die Förderung einer engen Zusammenarbeit mit der Cochrane-Community, wodurch junge Cochrane-Mitglieder aktiv an der Gestaltung des Leitbilds und der Vision der Cochrane-Gemeinschaft mitwirken können.

3. Aktive Patientenbeteiligung durch die Erforschung, wie wir als wissenschaftliche Gemeinschaft die Zusammenarbeit mit (jüngeren) Patient*innen in Projekten und der Forschung besser gestalten können.

4. Wissenstransfer durch die Untersuchung, wie Cochrane-Reviews genutzt werden und wie wir die Verbreitung der Ergebnisse in Zusammenarbeit mit der Cochrane-Community maximieren können.

Unsere Aktivitäten

Das Netzwerk für Cochrane-Nachwuchskräfte veranstaltet regelmäßig Aktivitäten, darunter Journal Clubs, Online-Meetups sowie aktive Beteiligung am jährlichen Cochrane-Kolloquium.

Vergangene Veranstaltungen

Schauen Sie sich die Playlist Nachwuchskräfte auf dem YouTube-Kanal von Cochrane an, um Aufzeichnungen vergangener Journal Clubs und Online-Treffen zu finden.

Wir freuen uns über jegliches Feedback, wie das Netzwerk für Nachwuchskräfte seine Mitglieder und die Community besser unterstützen kann, sowie über Vorschläge für neue Aktivitäten. Weitere Informationen dazu, wie Sie uns erreichen können, finden Sie auf unserer Kontaktseite.

Unser Newsletter

Abonnieren Sie den Newsletter des „Early Career Professionals Network“, um aus einer Hand Zugang zu Ressourcen, Schulungen, Veranstaltungen, Angeboten, Artikeln und Blogs zu erhalten, die für Nachwuchskräfte relevant sind. Registrieren Sie sich für ein Cochrane-Konto und abonnieren Sie alle Newsletter, die Sie interessieren, darunter auch den Newsletter des „Early Career Professionals Network“ speziell für Nachwuchskräfte.

Unsere Lenkungsgruppe

Soumya Shivananda (Vorsitzende)

Soumya ist Forschende im Bereich Datenschutz bei Gesundheitsdaten am Berlin Institute of Health an der Charité, wo sie sich auf einwilligungsbasierte Zugriffsmodelle für elektronische Patientenakten konzentriert. In ihrer Arbeit untersucht sie, wie sich die Privatsphäre und Autonomie der Patienten mit den praktischen Anforderungen klinischer Arbeitsabläufe in Deutschland in Einklang bringen lassen, mit dem Ziel, Lösungen zu entwickeln, die sowohl ethisch fundiert als auch praktisch umsetzbar sind. Sie hat einen Abschluss in Medizin vom Dr. D. Y. Patil Medical College and Research Centre in Pune, Indien, sowie einen MSc. in Epidemiologie von der Universität Utrecht in den Niederlanden. Dank ihres interdisziplinären Hintergrunds ist sie in der Lage, klinische Erkenntnisse mit Aspekten der öffentlichen Gesundheit und der Datenverwaltung zu verbinden. Ursprünglich aus Indien, lebt Soumya derzeit in Berlin. Sie setzt sich dafür ein, durch Forschung, Zusammenarbeit und Innovation eine vertrauenswürdige und effiziente Nutzung von Gesundheitsdaten zu fördern. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie Mitglied eines Berliner Chor-Netzwerks, das international in England, Deutschland und Neuseeland vertreten ist.

Ahmad Sofi-Mahmudi

Ahmad ist Zahnarzt und hat sein Studium an der Shahid Beheshti Dental School in Teheran, Iran, abgeschlossen. Er ist Mitglied der Lenkungsgruppe von Cochrane Iran und Leiter der ehrenamtlichen Übersetzer. Zudem ist Ahmad Mitglied des Lenkungsausschusses des Oral Health Department of Non-Communicable Diseases Research Center of Iran, Gründer und Leiter des Dahaan-Projekts (das der iranischen Bevölkerung evidenzbasierte Empfehlungen zur Zahnmedizin bereitstellt) sowie Mitglied des Projekts „Informed Health Choices“. Seine Forschungsschwerpunkte sind evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Gesundheitspolitik und -Management sowie Ungleichheiten im Bereich der Mundgesundheit.

Ana Beatriz Pizarro

Ana Beatriz Pizarro ist eine ausgebildete Krankenschwester aus Kolumbien mit Fachkenntnissen in den Bereichen Evidenzsynthese, Methoden der systematischen Literaturrecherche und Initiativen zur Wissensumsetzung; sie setzt sich für gesundheitliche Chancengleichheit und Vielfalt ein. Sie verfügt über eine Zertifizierung im Bereich klinische Forschung der Harvard TH Chan School of Public Health, USA. Derzeit ist sie als Referentin für die Umsetzung der „Future of Evidence Synthesis“ im Cochrane Central Executive Team tätig und dem Department of Health Systems der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO) angegliedert. Ihr Anliegen ist es, die Lebensqualität von Familien und Gemeinschaften im globalen Süden zu verbessern und zu sichern. Sie war Mitglied des Redaktionsbeirats der Cochrane Library.

Dr. Alexis ‚Ceecee‘ Britten-Jones

Dr. Alexis „Ceecee“ Britten-Jones ist Postdoktorandin im Bereich Augenheilkunde und Sehforschung an der Universität Melbournen, Australien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind genetisch bedingte Augenerkrankungen und Gentherapie. Zu ihren weiteren Forschungsschwerpunkten zählen die Konzeption und Endpunkte klinischer Studien, die Umsetzung von Forschungsergebnissen sowie Methoden zur Evidenzsynthese. Als klinische Optikerin engagiert sich Ceecee leidenschaftlich für die Entwicklung praktischer Methoden, um die Kluft zwischen Evidenz und deren Umsetzung in der klinischen Praxis zu überbrücken. Zudem setzt sie sich nachdrücklich für eine effektive Wissenschaftskommunikation ein und ist offen für den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern der Cochrane-Netzwerke.

Dr. Alvina Vadassery, MD

Alvina ist Ärztin mit den Fachgebieten Strahlentherapie und klinische Epidemiologie. Derzeit ist sie als medizinische Stipendiatin und Doktorandin tätig, die sich auf die Optimierung von Onkologie-Studien konzentriert. Sie verfügt über vielfältige berufliche Erfahrungen als klinische Onkologin und Strahlentherapeutin, klinische Forschende und medizinische Beraterin für den Bereich. Zu ihren bisherigen Forschungsarbeiten zählen Studien zur Lebensqualität bei Blasenkrebspatienten, die Entwicklung von Vorhersagemodellen für kosmetische Endpunkte bei Brustkrebs, die Beurteilung von Schluckstörungen bei Kopf-Hals-Krebs sowie ein auf Umfragen basierender Ansatz zum Verständnis der onkologischen Praxis in der klinischen Realität. Ihre akademischen und klinischen Schwerpunkte liegen in der Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Behandlungen sowie der Endpunkte der Lebensqualität in der onkologischen Forschung.

Amin Sharifan

Amin ist Doktorand an der Universität für Weiterbildung Krems, Österreich. Als diplomierter Krankenhausapotheker verfügt er über klinische Erfahrung in der Patientenversorgung in verschiedenen Bereichen, darunter die Stationen für Gefäßchirurgie, Urologie und Neurochirurgie sowie die Intensivstation und die Notaufnahme. Bei Cochrane fungiert Amin als Sprecher der Cochrane-Themengruppe „Planetary Health“. Er hat mit verschiedenen Gruppen zusammengearbeitet, darunter die Cochrane Hepato-Biliary Group, hat zu den neuesten Erkenntnissen des LIVING VACCINE-Projekts beigetragen und gemeinsam mit Cochrane Schweden an verschiedenen Initiativen gearbeitet. Zu seinen Tätigkeiten gehören auch das Verfassen von „Cochrane Clinical Answers“ und das Erstellen informativer Blogbeiträge für „Cochrane First Aid“. Amin legt großen Wert darauf, Patienten in seine Projekte einzubeziehen, um sicherzustellen, dass deren Sichtweisen in seine Arbeit einfließen. Er ist der Ansicht, dass die evidenzbasierte Medizin die Kluft zwischen der medizinischen Fachwelt und der breiten Öffentlichkeit überbrücken kann, und setzt sich im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit engagiert für die Förderung ihrer Grundsätze ein.

Aoife O' Mahony

Dr. Aoife O’Mahony ist Postdoktorandin an der University College Cork, Irland, wo ihre aktuelle Forschung sich auf Barrieren und Förderfaktoren für die Implementierung von Impfstoffen in Irland konzentriert. Ihre Interessen reichen von Implementierungswissenschaft über Evidenzsynthese bis hin zur Metaforschung, insbesondere in Bezug auf Forschungstransparenz, Open Science und dem Vertrauen der Öffentlichkeit in die Gesundheitsforschung. Außerdem unterrichtet sie als Dozentin an der Open University im Fach Psychologie. Aoife promovierte in Psychologie an der Universität Cardiff, UK, wo sie untersuchte, ob das Veröffentlichungsformat „Registered Reports“ mit einer höheren wissenschaftlichen Qualität und Transparenz veröffentlichter wissenschaftlicher Artikel einhergeht. Außerdem hat sie einen BSc in Gesundheitswissenschaften vom University College Cork und einen MSc in kognitiver und klinischer Neurowissenschaft (Psychopathologie) von der Universität Maastricht in den Niederlanden. Sie engagiert sich aktiv in der Cochrane-Community unter anderem als Mitverantwortliche für die Aktualisierung eines Cochrane-Reviews zu maßgeschneiderten Interventionen zur Beeinflussung von Determinanten der beruflichen Praxis, und wurde kürzlich zur stellvertretenden Leiterin der Cochrane Qualitative and Implementation Methods Group ernannt. Ihr Anliegen ist es, die Zusammenarbeit und den Kapazitätsaufbau unter Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der Evidenzsynthese zu fördern.

Dr. Ariel Yuhan Ong

Ariel ist NIHR-Doktorandin am Institute of Ophthalmology des University College London (GB) und Oberärztin in der Augenheilkunde am Oxford Eye Hospital (GB). Seit 2016 ist sie in der Cochrane-Community aktiv und hat zwei Übersichtsarbeiten mit der Cochrane Eyes and Vision Group geleitet. Im Mittelpunkt ihrer Doktorarbeit stehen die klinische Validierung, die Sicherheit und die Verzerrungsneigung (Bias) von Diagnosen mittels künstlicher Intelligenz, wobei sie die Augenheilkunde als Beispiel heranzieht. Zu ihren weiteren Forschungsschwerpunkten zählen Netzhauterkrankungen, Netzhautbildgebung und Evidenzsynthese.

Augusta Chiugo Okpara

Augusta Chiugo Okpara, eine Italienerin nigerianischer Herkunft, hat einen BSc in Medizinischer Rehabilitation (Universität von Nigeria) und einen MSc in Friedensförderung (Seraphicum, Rom, Italien). Aufgrund ihres Hintergrunds in den Bereichen internationale Verwaltung und Kommunikation war sie für die Vereinten Nationen tätig (UNICRI, Turin; IFAD, Rom). Augusta arbeitet derzeit mit dem Cochrane-Netzwerk für Rehabilitation, Funktionsfähigkeit und Behinderung sowie dem Global Consortium for Stroke Rehabilitation zusammen, wo sie für den Bereich Social Media und Wissensvermittlung zuständig ist. Augusta verfügt über Fachkenntnisse in den Bereichen Erstellung mehrsprachiger Inhalte, medizinische Transkription und digitale Öffentlichkeitsarbeit. Als Mitglied der Nigerian Society of Physiotherapists und der International Association of Professional Writers & Editors engagiert sie sich leidenschaftlich für die Vermittlung von Evidenz im Bereich der globalen Gesundheit. 

Dr. Bahaaeldin Baraka

Bahaaeldin Baraka arbeitet derzeit als Onkologe an den Nottingham University Hospitals, UK. Im Laufe mehrerer Jahre hat Dr. Baraka umfangreiche Erfahrungen in der umfassenden Versorgung von Krebspatienten gesammelt und aktiv zur Krebsforschung beigetragen. Dr. Baraka war als Subinvestigator maßgeblich an zahlreichen klinischen Phase-III-Studien im Bereich der Krebsforschung beteiligt und hat darüber hinaus durch veröffentlichte Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Onkologie einen weiteren Beitrag geleistet. Die Schwerpunkte liegen auf der Durchführung systematischer Übersichtsarbeiten und der Bewertung der Evidenzqualität im Zusammenhang mit Krebsleitlinien sowie auf der Verbesserung der Patientenversorgung.

Dr. Elpida Vounzoulaki (ehemalige Vorsitzende)

Dr. Elpida Vounzoulaki ist Postdoktorandin in Epidemiologie an der Leicester Real World Evidence Unit, Diabetes Research Centre, Universität Leicester, UK. Sie verfügt über fundierte Erfahrungen in der klinischen Praxis und Forschung, hat einen Bachelor of Science (Hons) in Krankenpflege, einen Master of Science in medizinischer Forschung sowie einen Doktortitel in Diabetes-Epidemiologie erworben. Elpida wurde mit dem renommierten NIHR Development and Skills Enhancement Award ausgezeichnet, um ihre Kompetenzen im Bereich der Gesundheitsdatenwissenschaft, insbesondere im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz, weiter auszubauen. Zu ihren Hauptinteressen zählen kardiometabolische Komplikationen, Gesundheitsprobleme bei Frauen und Epidemiologie in der Praxis.

Dr. Ema Avdic

Ema ist eine Ärztin aus Bosnien und Herzegowina, die ihre Karriere im Bereich der klinischen Epidemiologie aufbaut. Sie hatte Gelegenheit, bei mehreren Projekten mit Cochrane Schweden und Cochrane Österreich zusammenzuarbeiten, und ist nun Mitglied des Teams von Cochrane Dänemark. Außerdem ist sie Übersetzerin für Cochrane Kroatien und Cochrane First Aid. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Weiterentwicklung der Methodik systematischer Übersichtsarbeiten und die Ermittlung von Wissenslücken, um die Endpunkte für Patienten zu verbessern. Sie unterrichtet gerne und möchte ihre Studierenden dazu befähigen, eine aktive Rolle in der Forschungsentwicklung zu übernehmen.

Hammam Omar

Hammam ist Experte für Gesundheitsökonomie und Outcome-Forschung sowie Berater im Bereich der öffentlichen Gesundheit und lebt in Saudi-Arabien. Mit seinem Hintergrund in den Pharmazeutischen Wissenschaften und seiner umfassenden Erfahrung in den Gesundheitssystemen des Nahen Ostens konzentriert er sich auf die Bewertung von Gesundheitstechnologien, Marktzugangsstrategien, wertorientiertes Gesundheitswesen und die Gewinnung von Real-World-Evidenz. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Förderung evidenzbasierter Entscheidungsfindung, die Optimierung der Endpunkte der Erstattung und die Verbesserung des Zugangs der Patienten zu innovativen Therapien. Er ist zudem als Gutachter im Bereich Gesundheitsökonomie und Forschung an Endpunkten tätig und trägt so zur Verbesserung der methodischen Stringenz und der Qualität der veröffentlichten Evidenz bei.
 

Hebatullah Abdulazeem

Hebatullah ist Hausarzt und Gesundheitswissenschaftler mit Fachkenntnissen im Bereich der Methodik systematischer Übersichtsarbeiten. Derzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an Forschungsprojekten der Fakultät für Medizin und Gesundheit der Technischen Universität München beteiligt. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die medizinische Grundversorgung, Frauengesundheit, übertragbare und nicht übertragbare Krankheiten sowie die Umsetzung und Nachhaltigkeit digitaler Gesundheitstechnologien. Bei Cochrane nahm sie sowohl als Mentee als auch als Mentorin am Cochrane US Mentoring-Programm teil und war zudem an einem Cochrane-Review-Projekt der Cochrane Hepato-Biliary Group beteiligt. Hebatullah ist der Überzeugung, dass kollektive Unterstützung und die Verbreitung von gründlichem Wissen über Evidenzsynthese die beruflichen Karrieren jüngerer Kolleginnen und Kollegen verändern und die gesundheitsbezogenen Endpunkte von Gemeinschaften verbessern können.

Dr. Jehath Majid Syed

Dr. Jehath Majid Syed ist klinische Pharmazeutin und derzeit als Assistenzprofessor und Forschende am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Dr. Vishwanath Karad MIT World Peace University, Pune, Indien. Sie hat einen Abschluss als Pharmazeutin (PharmD) und einen Doktortitel (PhD) in geriatrischer klinischer Pharmazie von der JSS Academy of Higher Education and Research in Mysuru, Indien. Im Mittelpunkt ihrer Doktorarbeit stand die Umsetzung und Bewertung eines umfassenden, von klinischen Apothekern geleiteten Modells für die geriatrische Versorgung in einem Krankenhaus der Maximalversorgung. Außerdem ist sie von der American Society of Consultant Pharmacists als altersfreundliche Apothekerin zertifiziert.

João Vitor Ziroldo Lopes

João Vitor Ziroldo Lopes ist Assistenzarzt für Innere Medizin am Hospital das Clínicas der Universität São Paulo, Brasilien. Seine wissenschaftlichen Interessen konzentrieren sich auf die medizinische Ausbildung sowie auf die Anwendung der Evidenzbasierten Medizin in der Labordiagnostik und der klinischen Entscheidungsfindung. Als überzeugter Verfechter der Cochrane-Richtlinien setzt sich João dafür ein, Medizinstudierenden weltweit den Zugang zu evidenzbasierten Instrumenten zu erleichtern. Derzeit leitet er die Cochrane-Vortragsreihe für Nachwuchskräfte, die eine Brücke zwischen klinischer Praxis und hochwertiger Evidenz schlägt.

Dr. Lucy Elauteri Mrema

Lucy ist Diabetes-Forscherin aus Tansania. Lucy ist Doktorandin und Forscherin am National Institute for Medical Research Mbeya, Tansania. Sie engagiert sich leidenschaftlich für die Diabetesforschung in Subsahara-Afrika. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht das Verständnis der spezifischen soziodemografischen, umweltbedingten und biologischen Faktoren sowie deren Auswirkungen auf die Diabetesversorgung in der Region.

Luisa Fernanda Murcia-Soriano

Luisa Fernanda Murcia-Soriano ist Apothekerin, Epidemiologin und Forscherin am Forschungszentrum und der Evidence Synthesis Unit des Hospital Universitario Mayor – Méderi in Bogotá, Kolumbien. Sie hat an der Konzeption, Koordination und methodischen Bewertung von Beobachtungs- und Interventionsstudien teilgenommen sowie an der Entwicklung von Evidenzsyntheseprodukten zur Unterstützung klinischer und institutioneller Entscheidungsfindung und der Entwicklung von Schulungsinitiativen in der Evidenzsynthese für Gesundheitsfachkräfte. Zu ihren Interessen zählen die Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis sowie die Förderung der Nutzung und Zugänglichkeit von Instrumenten zur Evidenzsynthese für medizinisches Fachpersonal im Globalen Süden.
 

Madaline Witort

Madaline Witort ist Doktorandin im Fachbereich Klinische und translationale Wissenschaft an der Case Western Reserve University in den USA und hat dort einen BSc in Kommunikationswissenschaft und -Störungen sowie in Kognitionswissenschaft erworben. Sie forscht am Cleveland Veteran’s Affairs Medical Center in den USA, wo sich ihre Arbeit auf erworbene Hirnverletzungen, Virtual-Reality-Therapie und funktionelle Endpunkte konzentriert. Ihre Forschungsinteressen umfassen das Design klinischer Studien, die Implementierung von Forschung und die Methodologie der Evidenzsynthese. Madaline setzt sich dafür ein, dass evidenzbasierte Resultate in messbare Patientenergebnisse übersetzt werden. Madaline freut sich auch über den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern des Cochrane-Netzwerks.
 

Madeleen van der Merwe

Madeleen van der Merwe ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung der Bond University in Australien und forscht im Rahmen ihres Doktoratsstudiums zu statistischen Fehlern in der Gesundheitsforschung. Sie hat einen MSc in Biostatistik von der University of Queensland in Australien und entwickelt derzeit ein strukturiertes Rahmenkonzept zur Erkennung und Klassifizierung statistischer Fehler in veröffentlichten Studien. Ihre Arbeit umfasst systematische Übersichtsarbeiten, Bewertungen von Gesundheitssystemen und groß angelegte Datenanalysen, wobei der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Forschungsqualität und der Stärkung der Zuverlässigkeit der Evidenz liegt, die bei klinischen Entscheidungen herangezogen wird.

Dr. Magaly Aceves-Martins

Dr. Magaly Aceves-Martins ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Rowett Institute der Universität Aberdeen (GB) und Ernährungswissenschaftlerin im Bereich der öffentlichen Gesundheit, deren Arbeit an der Schnittstelle zwischen Ernährung, menschlicher Gesundheit, ökologischer Nachhaltigkeit und Ernährungspolitik angesiedelt ist. Ihre vom schottischen Staat finanzierte Forschung untersucht die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit, dem CO₂-Fußabdruck, dem Verarbeitungsgrad und der Erschwinglichkeit der Ernährung im Vereinigten Königreich. Dabei stützt sie sich auf die nationale Ernährungs- und Diätumfrage, um evidenzbasierte Ernährungsempfehlungen und eine klimabewusste Lebensmittelpolitik zu entwickeln. In ihrem aktuellen Forschungsschwerpunkt befasst sie sich mit Ernährungsgewohnheiten und deren Auswirkungen auf Treibhausgasemissionen und Landnutzung, mit der biologischen Vielfalt in der Ernährung sowie mit personalisierter Ernährung für eine gesunde und nachhaltige Ernährung, unter anderem im Rahmen der „Food Swap Study“. Sie interessiert sich zunehmend dafür, Datenwissenschaft und künstliche Intelligenz zu nutzen, um Innovationen in der Ernährungsforschung voranzutreiben und Evidenz in umsetzbare Erkenntnisse für Bürger und politische Entscheidungsträger zu übersetzen. 2017 kam sie an die Universität Aberdeen, zunächst in die Abteilung für Gesundheitsdienstleistungsforschung (heute Aberdeen Centre for Evaluation), wo sie im Knowledge Synthesis Team an komplexen Evidenzsynthesen und Projekten zur Bewertung von Gesundheitstechnologien mitwirkte, die vom National Institute for Health and Care Research in Auftrag gegeben worden waren. Im Laufe ihrer Karriere hat sie mehr als 75 begutachtete Publikationen mit über 2.200 Zitaten verfasst, die sich mit den Themen Ernährung, nachhaltige Ernährungsweisen, Adipositas, Ernährungssicherheit und Methoden zur Evidenzsynthese befassen. Sie verfügt über fundierte Fachkenntnisse in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden, in der Feldforschung im Bereich der klinischen Ernährung sowie in der Konzeption, Durchführung und Bewertung von Ernährungsinterventionen, insbesondere zur Prävention von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen. Neben ihrer Kernforschung leitet Magaly das COMO-Projekt (Childhood and adolescent Obesity in Mexico), eine internationale Initiative, die Evidenz über das Ausmaß, die Ursachen, die Kosten und die Maßnahmen im Zusammenhang mit Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen in Mexiko zusammenfasst.

Pawel Jemiolo

Paweł Jemioło ist Forscher, der an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und evidenzbasierter Medizin arbeitet. Er ist Mitinitiator der Cochrane-KI-Initiative und engagiert sich aktiv bei GRADE AI sowie bei der International Collaboration for the Automation of Systematic Reviews, wo er dazu beiträgt, den verantwortungsvollen Einsatz von KI bei der Evidenzsynthese und der Leitlinienentwicklung voranzutreiben. Paweł verfügt über einen interdisziplinären Hintergrund, der Ingenieurwesen, Informatik und Psychologie umfasst. Er schloss sein Studium an der AGH-Universität Krakau in Polen mit Abschlüssen in Automatisierungstechnik und Robotik sowie Informatik ab und erwarb an der Jagiellonen-Universität in Polen einen Abschluss in Psychologie. Derzeit promoviert er im Bereich der medizinischen Metaforschung, wobei sein Schwerpunkt auf dem Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Evidenzsynthese und der Entwicklung klinischer Leitlinien liegt; außerdem untersucht er die KI-Kompetenz von Forschenden. Zu seinen Hauptinteressen zählen methodische Innovationen bei systematischen Übersichtsarbeiten sowie die Einbindung von KI-Tools zur Steigerung der Effizienz, Transparenz und Qualität der Evidenzsynthese.

Reem Fakak

Reem Fakak ist Medizinstudentin im letzten Studienjahr an der Medizinischen Fakultät der Universität Nikosia auf Zypern; sie stammt ursprünglich aus Norwegen und hat eritreische Wurzeln. Dank ihrer klinischen Erfahrung auf neurologischen und chirurgischen Stationen ist sie aktiv in der Forschung tätig und hat ein großes Interesse an den Neurowissenschaften und der Neurochirurgie. Sie engagiert sich leidenschaftlich für evidenzbasierte Medizin, Zusammenarbeit und die Förderung sinnvoller Forschungsarbeiten, die das Gesundheitswesen stärken und die Behandlungsergebnisse für Patienten verbessern können.
 

Vielen Dank an unsere ehemaligen Mitglieder: Alejandro Hernández Posadas, Ibrahem Hanafi, Mariam Alwerdani, Meisser Madera Anaya, Tom Calberbank, Wouter Timmerman, Audrey Tan, Daniel A. González-Padilla, Jana Stojanova, Dolly Sud, Eugenie Johnson, Cecilie Utke Rank, Joel Pollet, Santiago Castiello, Robin Vernooij, Amena El-Harakeh, Emma Doble, Yamikani Chimwaza, Sandul Yasobant, Anna Harvey, Vaibhav Sahni, Etienne Ngeh, Samuel Reeves und Dr. Emre Bilgin.

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