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Erythropoietin hilft Menschen mit Nierenversagen, die Symptome einer Blutarmut haben und noch nicht dialysiert werden

Eine Blutarmut (Anämie) kommt bei Patienten mit Nierenversagen häufig vor. Müdigkeit und andere Probleme, die bei Nierenversagen auftreten, werden zum Teil durch die Blutarmut verursacht. Künstlich hergestelltes Erythropoietin (ein Hormon, das die Produktion der roten Blutkörperchen erhöht) lindert diese Beschwerden und wird bei Patienten, die schon dialysiert werden (Reinigung des Blutes mit Hilfe einer Maschine), eingesetzt. Dieser Review zeigt, dass Erythropoietin eine Blutarmut auch bei nicht dialysierten Patienten mit Nierenversagen bessert. Es ist nicht bekannt, ob Erythropoietin die Notwendigkeit für eine Dialysebehandlung hinauszögern kann.

Anmerkungen zur Übersetzung

I. Töws, freigegeben durch Cochrane Deutschland.

Zitierung
Cody JD, Hodson EM. Recombinant human erythropoietin versus placebo or no treatment for the anaemia of chronic kidney disease in people not requiring dialysis. Cochrane Database of Systematic Reviews 2016, Issue 1. Art. No.: CD003266. DOI: 10.1002/14651858.CD003266.pub3.

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