Phonics-Training für englischsprachige schwache Leser

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Ungefähr 5% der Englischsprechenden haben maßgebliche Probleme damit, Wörter lesen zu lernen. Schwache Wortleser werden häufig darin geschult, Buchstaben-Laut Regeln zu nutzen, um ihre Lesefähigkeiten zu verbessern. Dieses Training ist allgemein als Phonics-Training bekannt. Das primäre Ziel dieses Reviews war es, die Wirksamkeit des Phonics-Trainings zur Verbesserung von acht Lese-und Schreibfähigkeiten für englischsprachige schwache Wortleser zu ermitteln. Ein sekundäres Ziel war es, die Auswirkungen verschiedener Faktoren, wie Trainingsdauer und Trainingsgruppengröße, zu erforschen, die die Wirkung des Phonics-Trainings auf schwache Wortlesefähigkeiten abschwächen d moderieren könnten.

Wir fanden 11 Studien, die die Einschlusskriterien für diesen Review erfüllten. Diese Studien schlossen insgesamt 736 Personen ein. Die Menge der Evidenz variierte erheblich für jede Lese- und Schreibfertigkeit und reichte von 10 Studien zur Wortlesegenauigkeit bis zu nur einer Studie zur Nichtwort-Leseflüssigkeit.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Phonics-Training für die Verbesserung einiger Lesefähigkeiten wirksam sein könnte. Insbesondere scheint es eine große Auswirkung auf die Nichtwort-Lesegenauigkeit, eine mittlere Auswirkung auf die Wortlesegenauigkeit und eine kleine bis mittlere Wirkung auf das Buchstaben-Laut-Wissen zu haben. Auf einige Endpunkte (Wortleseflüssigkeit, Buchstabieren/Rechtschreibung, phonologischer Output und Leseverstehen), könnte das Phonics-Training eine kleine oder mittlere Wirkung haben. Jedoch ist es schwierig, sich dessen sicher zu sein, da die gefundenen Ergebnisse auch auf Zufall beruhen könnten. Ergebnisse für die Nichtwortleseflüssigkeit, welche nur in einer Studie gemessen wurde, gingen in eine negative Richtung. Aber auch hier könnte es sich um ein zufälliges Ergebnis handeln.

Zukünftige Studien zu Phonics-Trainings müssen dahingehend verbessert werden, über den Ablauf zu berichten, wie die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt werden und wie sie versuchen sicherzustellen, dass die Teilnehmer nicht wissen, ob sie zur "Interventionsgruppe" oder zur "Kontrollgruppe" gehören. Ebenso sollten die Studien eindeutig darüber berichten, wie sie sicherstellen, dass diejenigen, die den Lesefortschritt der Kinder messen, keine Kenntnis darüber haben, ob die Kinder Teil der Phonics-Trainingsgruppe gewesen sind oder nicht.

Übersetzung: 

J. Wende, freigegeben durch Cochrane Deutschland.

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