Penicillin vermindert das Risiko für Halsentzündungen (Streptokokken-Angina) und rheumatisches Fieber bei Menschen, die schon einmal an rheumatischem Fieber erkrankt sind

Das rheumatische Fieber ist eine seltene Folgeerkrankung nach Halsentzündungen, die zu Schäden am Herzen führen kann. Patienten, die schon einmal an rheumatischem Fieber erkrankt sind, können es nach einer Halsentzündung wieder bekommen, wenn sie nicht regelmäßig Penicillin einnehmen. Zur Vorbeugung kann Penicillin als Injektion (Spritze) oder als Tablette verabreicht werden. Tabletten sind leichter einzunehmen, sind aber möglicherweise nicht so wirksam wie Injektionen. Für diese Übersichtsarbeit wurden verschiedene Wege Penicillin zu verabreichen miteinander verglichen. Penicillin scheint als Injektion wirksamer zu sein als in Tablettenform. Injektionen alle zwei oder drei Wochen waren besser geeignet als vierwöchige Injektionen. Jedoch ist mehr Forschung auf diesem Gebiet von Nöten.

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