Betamimetika bei Verdacht auf vermindertes Wachstum des ungeborenen Kindes

Zu wenig Evidenz um zu zeigen, ob die Gabe von Betamimetika bei Schwangeren einen Nutzen für Babies mit Wachstumsverzögerung haben

Betamimetika, wie z.B. Ritodrin, entspannen die Muskulatur und fördern den Abbau von Zuckern (z.B. Glukose) aus Obst und Fleisch zur Energiegewinnung. Es wurde bisher angenommen, dass oral oder intravenös gegebene Betamimetika bei Frauen nach der 27. Schwangerschaftswoche das Größenwachstum von ungeborenen Kindern, die zu klein für das Alter der Schwangerschaft sind, positiv beeinflussen könnten. Im Rahmen dieser Übersichtsarbeit mit 2 Studien (118 Frauen) wurde zu wenig Evidenz aus gefunden, um nachzuweisen, dass sich das Größenwachstum eines ungeborenen Kindes verbessert, wenn die Mütter Betamimetika erhalten. Mehr Forschung in Hinblick auf die kurz- und langfristige Wirkung von Betamimetika auf Mütter und ihre Babies ist notwendig.

Übersetzung: 

Koordination durch Cochrane Schweiz

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