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Bei Arterienverschlüssen im Oberschenkel eignen sich als Bypässe körpereigene Venen (autologe Venen) oder Nabelschnurvenen besser als synthetische Materialien
Bei bullösem Pemphigoid scheinen hochkonzentrierte Kortisoncremes und niedrig dosierte orale Steroide verträglich und wirksam zu sein; mehr Forschung zur Behandlung ist notwendig
Bei chirurgischen Eingriffen zur Gewichtsreduzierung bei krankhafter Fettleibigkeit ist nicht geklärt, welche Operationsart die sicherste und wirkungsvollste ist
Bei den meisten Menschen mit Halsentzündungen sind Antibiotika nur von geringem Nutzen
Bei der Therapie des akuten Asthmaanfalles sind Dosieraerosole mit Spacer genauso gut geeignet zur Gabe von Beta-2-Agonisten wie Vernebler
Bei einer asymptomatischen Bakteriurie in der Schwangerschaft reicht die Evidenz aus Studien nicht aus, um zu entscheiden, ob die einmalige oder die längere Einnahme von Antibiotika zur Behandlung wirksamer ist
Bei einer bestimmten Form von Oberschenkelhalsbrüchen haben Patienten, die mit einer Ender-Nagelung versorgt worden sind, mehr Komplikationen nach der Operation
Bei Frauen mit chronischen Unterbauchschmerzen ist eine teilweise Linderung der Beschwerden möglich
Bei Frauen mit dem Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS), die nicht auf eine Behandlung mit Clomifen ansprechen, reduziert ein chirurgischer Eingriff an den Ovarien das Risiko der Mehrlingsschwangerschaft ohne die Schwangerschaftsrate herabzusetzen
Bei Frauen mit Östrogen-Rezeptor positivem Brustkrebs kann Tamoxifen die 10-Jahres Überlebensrate verbessern
Bei Frauen, die wiederholte Fehlgeburten hatten, verringert eine Immuntherapie nicht das Risiko weiterer Fehlgeburten
Bei frühzeitigem Blasensprung können Antibiotika Infektionen der Mütter verringern, jedoch ist mehr Forschung über die Auswirkungen und die Verträglichkeit für Kinder notwendig
Bei frühzeitigem Blasensprung wirken sich bestimmte Antibiotika positiv auf die Gesundheit des Kindes aus
Bei Harninkontinenz ist eine vordere Scheidenplastik weniger wirkungsvoll als eine Bauch-OP, jedoch gibt es nicht genügend Informationen, um sie mit anderen Behandlungen zu vergleichen
Bei Karpaltunnelsyndrom hilft eine Operation wahrscheinlich besser als eine Schiene
Bei Kindern mit Blasenentzündungen ist eine antibiotische Behandlung für wenige Tage (2-4 Tage) genauso wirksam wie eine längere Behandlung
Bei Kindern mit nephrotischem Syndrom kann der Proteinverlust durch Medikamente, die keine Kortikosteroide enthalten, verringert werden
Bei Kindern mit schweren Asthmaanfällen können richtig dosierte Anticholinergika in Kombination mit Beta2-Agonisten einen Anfall lindern
Bei Kindern und Jugendlichen können chronische Kopfschmerzen wirksam psychotherapeutisch behandelt werden
Bei Kleinkindern mit Sichelzellenanämie können regelmäßig verabreichte Antibiotika dem Risiko einer Infektion mit Pneumokokken vorbeugen
Bei Krebspatienten kann durch die routinemässige, vorbeugende Gabe von Anti-Pilzmedikamenten die Häufigkeit gesenkt werden. Eines dieser Medikamente reduziert möglicherweise die Anzahl der Todesfälle
Bei manchen Oberschenkelhalsbrüchen haben Patienten, die mit verschiedenen extramedullären Implantaten versorgt worden sind, mehr Komplikationen nach der Operation
Bei Männern mit Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) führt die Heilpflanze Serenoa Repens (Sägepalme) zu geringer bis mäßiger Verbesserung von Problemen beim Wasserlassen
Bei Neugeborenen ist eine Blutabnahme aus einer Vene, von einer geschulten Person durchgeführt, weniger schmerzhaft als eine Fersenblutabnahme mit einer Lanzette
Bei oberflächlichem Blasenkrebs wird das Risiko für ein Wiederauftreten durch die Gabe von Bacillus Calmette-Guerin in die Blase verringert
Bei Patienten mit Asthmaanfällen tragen in der Notaufnahme gegebene orale oder intravenöse Steroide dazu bei, dass weniger Patienten stationär aufgenommen werden müssen
Bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Lungenversagen scheint Acetazolamid den Sauerstoffgehalt im Blut ein wenig zu verbessern, aber mehr Forschung ist notwendig
Bei Patienten mit HIV Erkrankung kann ddI und möglicherweise ddC, zusammen mit AZT gegeben, das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und ein Versterben herauszögern
Bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer altersbedingter makularer Degeneration haben zusätzliche antioxidante Vitamine oder Mineralstoffe unter Umständen eine leicht verzögernde Wirkung auf das Fortschreiten der Erkrankung
Bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer zystischer Fibrose (Mukoviszidose) kann eine nicht-invasive Beatmung das Atmen während des Schlafes und das Abhusten von Schleim erleichtern, sowie dazu beitragen ein Lungenversagen zu verhindern.
Bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen kann eine nächtliche künstliche Beatmung möglicherweise Beschwerden wegen nicht ausreichender Atemtätigkeit lindern und das Überleben verbessern
Bei Patienten mit Verengungen der Halsschlagader ohne davon Beschwerden zu haben, bestehen bei einer Operation Risiken, ohne wesentliche Vorteile zu bringen
Bei Patienten nach akuter Hirnverletzung ist der Einsatz von Beta-Blockern zur Behandlung von Agitation und Aggression noch am meisten durch Evidenz gestützt, jedoch ist mehr Forschung notwendig
Bei Patienten, die mit einem schweren Asthmaanfall aufgenommen werden, könnte Magnesiumsulfat zusammen mit einer Standardtherapie Besserung bringen, insbesondere wenn die Standardtherapie alleine nicht richtig hilft
Bei Rauchern, die mit dem Rauchen aufhören wollen, scheint Akupunktur nicht wirksam zu sein
Bei sehr jungen Frühgeborenen gibt es keine Evidenz aus Studien dafür, dass eine frühe Flüssigkeitsgabe den Verlauf positiv beeinflusst; aber mehr Forschung ist notwendig
Bei Stressinkontinenz bei Frauen sind Scheidengewichte wahrscheinlich besser als nichts tun und sind ähnlich hilfreich wie Beckenbodentraining oder Elektrostimulation; jedoch lehnen manche Frauen sie ab
Bei Säuglingen, die künstlich beatmet werden, ist eine Bauchlage möglicherweise von Vorteil, jedoch ist mehr Forschung darüber notwendig
Bei Unfruchtbarkeit des Mannes führt eine intrauterine Insemination häufiger zu einer Schwangerschaft als geplanter Geschlechtsverkehr; milde Stimulierung der Eierstöcke ist hilfreich wenn die Spermienzahl nicht zu niedrig ist
Bei Verstopfung in der Schwangerschaft sind milde Abführmittel von Nutzen
Beratung bei psychologischen Problemen ist besser als die übliche Betreuung durch einen Hausarzt
Beratungen durch Apotheker mit telefonischen Kontakten unterstützt Menschen mit HIV/AIDS dabei, ihre HAART-Therapie durchzuhalten
Bettruhe hilft bei Kreuzschmerzen (Lumbalgie) oder Ischiassyndrom nur wenig und kann von Nachteil sein
Bisher konnte nicht gezeigt werden, dass Verödung (Sklerotherapie) bei Krampfadern hilfreich ist
Bisphosphonate bei Brustkrebs.
Bisphosphonate erhöhen wirksam die Knochendichte bei Patienten mit Zystischer Fibrose (Mukoviszidose) aber mehr Forschung ist notwendig
Bronchodilatatoren bei Bronchiolitis
Buprenorphin ist ein viel versprechendes Medikament in der Behandlung des Entzugs von Heroin und möglicherweise auch Methadon
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