Techniken zur Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfes für Patienten während einer Operation nach Hüftfraktur können möglicherweise die Dauer des Krankenhausaufenthaltes verkürzen, mehr Forschung ist jedoch notwendig
Techniken zur Bestimmung des Flüssigkeitsbedarfes für Patienten während einer Operation nach Hüftfraktur können möglicherweise die Dauer des Krankenhausaufenthaltes verkürzen, mehr Forschung ist jedoch notwendig
Hüftfrakturen kommen häufig vor und eine vollständige Erholung findet nicht immer statt. Viele Patienten benötigen während der Operation mehr Flüssigkeit, aber es ist sehr schwierig für Ärzte zu bestimmen, wie groß der Flüssigkeitsbedarf wirklich ist. Handlungsanweisungen oder technische Überwachungsapparaturen (z.B. zentralvenöse Katheter zur Druckmessung) können möglicherweise bei der Flüssigkeitsgabe helfen. Diese Studienübersicht zeigt, dass es keine Ergebnisse zur Wirksamkeit von Handlungsanweisungen gibt. Kleinere Studien unterstützen die Annahme, dass technische Überwachungsapparaturen dazu beitragen, die Dauer des Krankenhausaufenthaltes zu verkürzen und dabei wenige unerwünschte Wirkungen haben. Mehr Forschung auf diesem Gebiet ist notwendig.
Dies ist eine regelmäßig aktualisierte patientenfreundliche (laienverständliche) Zusammenfassung einer Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration. Der wissenschaftliche Abstract (Kurzfassung der Übersichtsarbeit, auf englisch) ist kostenlos verfügbar. Der Volltext ist erhältlich in Der Cochrane Library (ISSN 1464-780X).
Zitat: Price JD, Sear JW, Venn RM. Perioperative fluid volume optimization following proximal femoral fracture.
Art. No.: CD003004. DOI: 10.1002/14651858.CD003004.pub2.
Datum der letzten umfangreichen Aktualisierung:
10.
November 2003
Datum der Übersetzung:
2006