Die vorhandene Evidenz reicht nicht aus um zu entscheiden, ob Einmalgesichtsmasken die Rate von Wundinfektionen bei aseptischen (keimfreien) Operationen senken
Die vorhandene Evidenz reicht nicht aus um zu entscheiden, ob Einmalgesichtsmasken die Rate von Wundinfektionen bei aseptischen (keimfreien) Operationen senken
Chirurgen und Schwestern, die eine aseptische (keimfreie) Operation durchführen, tragen Einmalgesichtsmasken, die verhindern sollen, dass sie Keime auf die Wunde atmen. Dies soll dazu beitragen, Wundinfektionen nach der Operation zu verhindern. Nicht korrekt getragene Masken können jedoch möglicherweise das Risiko einer Kontamination (Verschmutzung mit Keimen) der Wunde erhöhen. Diese Übersicht konnte nicht genügend Ergebnisse aus qualitativ hochwertigen Studien (Evidenz) darüber finden, ob Einmalmasken die Zahl von chirurgischen Wundinfektionen erhöht oder reduziert. Mehr Forschung auf dem Gebiet ist notwendig.
Dies ist eine regelmäßig aktualisierte patientenfreundliche (laienverständliche) Zusammenfassung einer Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration. Der wissenschaftliche Abstract (Kurzfassung der Übersichtsarbeit, auf englisch) ist kostenlos verfügbar. Der Volltext ist erhältlich in Der Cochrane Library (ISSN 1464-780X).
Zitat: Lipp A, Edwards P. Disposable surgical face masks for preventing surgical wound infection in clean surgery.
Art. No.: CD002929. DOI: 10.1002/14651858.CD002929.
Datum der letzten umfangreichen Aktualisierung:
04.
Februar 2008
Datum der Übersetzung:
2006