Es gibt keine Evidenz aus Studien, ob Vorgehensweisen wie Abnehmen, Schlafhygiene und Bewegung eine obstruktive Schlafapnoe verhindern können; mehr Forschung ist notwendig
Es gibt keine Evidenz aus Studien, ob Vorgehensweisen wie Abnehmen, Schlafhygiene und Bewegung eine obstruktive Schlafapnoe verhindern können; mehr Forschung ist notwendig
Obstruktive Schlafapnoe bedeutet, dass die Atmung während des Schlafens entweder behindert ist oder gänzlich aufhört. Dies passiert wegen einer Verengung oder Blockierung der oberen Atemwege. Eine obstruktive Schlafapnoe führt zu lautem Schnarchen und die Atmung kann kurzfristig ganz aufhören (Apnoe). Während des Tages sind die Patienten extrem müde und es kann zu Bluthochdruck, Schlaganfällen und Verkehrsunfällen kommen. Veränderungen der Lebensgewohnheiten, insbesondere Abnehmen, Schlafhygiene und Bewegung werden häufig empfohlen. Dadurch könnte der Druck auf den oberen Atemwegen verringert werden und die Muskelspannung in den Atemwegen verbessert werden. Jedoch zeigt diese Übersicht, dass es keine Studien über die Auswirkungen solcher Vorgehensweisen gibt. Mehr Forschung auf diesem Gebiet ist notwendig.
Dies ist eine regelmäßig aktualisierte patientenfreundliche (laienverständliche) Zusammenfassung einer Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration. Der wissenschaftliche Abstract (Kurzfassung der Übersichtsarbeit, auf englisch) ist kostenlos verfügbar. Der Volltext ist erhältlich in Der Cochrane Library (ISSN 1464-780X).
Zitat: Shneerson J, Wright J. Lifestyle modification for obstructive sleep apnoea.
Art. No.: CD002875. DOI: 10.1002/14651858.CD002875.
Datum der letzten umfangreichen Aktualisierung:
30.
April 2008
Datum der Übersetzung:
2006