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Die vorhandene Evidenz reicht nicht aus um zu zeigen, welche Auswirkungen eine permissive Hyperkapnie im Vergleich zu einer üblichen Beatmung bei beatmeten Frühgeborenen hat
Die vorhandene Evidenz reicht nicht aus um zu zeigen, welche Auswirkungen eine permissive Hyperkapnie im Vergleich zu einer üblichen Beatmung bei beatmeten Frühgeborenen hat
Manchmal müssen Frühgeborene mit einer Maschine künstlich beatmet werden. Man geht davon aus, dass die, durch die maschinelle Beatmung verursachten sehr niedrigen Kohlenmonoxid-Blutspiegel zu Schäden an der Lunge und zu Entwicklungsstörungen führen können. Permissive Hyperkapnie (das heißt den Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut erhöhen) wird bei beatmeten Erwachsenen auf der Intensivstation angewendet. Unter Umständen könnte dieser Ansatz auch Neugeborenen helfen, insbesondere jenen, die während der Beatmung schon Lungenschäden haben. Diese Studienübersicht zeigt, dass die vorhandene Evidenz nicht ausreicht, um die Auswirkungen einer permissiven Hyperkapnie im Vergleich zu einer üblichen Beatmung bei Frühgeborenen aufzuzeigen. Mehr Forschung auf diesem Gebiet ist notwendig.
Dies ist eine regelmäßig aktualisierte patientenfreundliche (laienverständliche) Zusammenfassung einer Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration. Der wissenschaftliche Abstract (Kurzfassung der Übersichtsarbeit, auf englisch) ist kostenlos verfügbar. Der Volltext ist erhältlich in Der Cochrane Library (ISSN 1464-780X).
Zitat: Woodgate PG, Davies MW. Permissive hypercapnia for the prevention of morbidity and mortality in mechanically ventilated newborn infants.
Art. No.: CD002061. DOI: 10.1002/14651858.CD002061.
Datum der letzten umfangreichen Aktualisierung:
10.
Februar 2001
Datum der Übersetzung:
2006