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Es gibt nicht genügend Ergebnisse aus qualitativ hochwertigen Studien zur Beurteilung der Wirksamkeit von Betahistin auf die Meniere Krankheit bzw. das Pseudo-Meniere-Syndrom
Es gibt nicht genügend Ergebnisse aus qualitativ hochwertigen Studien zur Beurteilung der Wirksamkeit von Betahistin auf die Meniere Krankheit bzw. das Pseudo-Meniere-Syndrom
Die Meniere Krankheit ist eine unter Umständen sehr behindernde Erkrankung des Innenohres, welche mit Drehschwindel (Vertigo), Hörverlust und Ohrensausen (Tinnitus) einhergeht. Die Ursache ist unbekannt. Treten die Beschwerden als Folge einer bekannten Innenohrerkrankung auf, werden sie als Pseudo-Meniere-Syndrom bezeichnet. Die Diagnosestellung bei beiden Erkrankungen kann sehr schwierig sein. Das Medikament Betahistin Hydrochlorid wird benutzt, um die Häufigkeit und Schwere der Anfälle zu verringern. Während das Medikament für die Patienten gut verträglich ist, konnten für diese Übersicht nicht genügend Ergebnisse aus qualitativ hochwertigen Studien gefunden werden, um die Wirksamkeit zu beurteilen. Mehr Forschung auf diesem Gebiet ist notwendig.
Dies ist eine regelmäßig aktualisierte patientenfreundliche (laienverständliche) Zusammenfassung einer Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration. Der wissenschaftliche Abstract (Kurzfassung der Übersichtsarbeit, auf englisch) ist kostenlos verfügbar. Der Volltext ist erhältlich in Der Cochrane Library (ISSN 1464-780X).
Zitat: James AL, Burton MJ. Betahistine for Ménière's disease or syndrome.
Art. No.: CD001873. DOI: 10.1002/14651858.CD001873.
Datum der letzten umfangreichen Aktualisierung:
02.
September 2000
Datum der Übersetzung:
2006