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Die frühe selektive Gabe von Surfactant an Neugeborene mit ersten Zeichen eines Atemnotsyndroms verringert das Risiko für die Entwicklung einer chronischen Lungenerkrankung
Die frühe selektive Gabe von Surfactant an Neugeborene mit ersten Zeichen eines Atemnotsyndroms verringert das Risiko für die Entwicklung einer chronischen Lungenerkrankung
Surfactant verhindert durch eine Verringerung der Oberflächenspannung das Zusammensinken der lufthaltigen Bläschen in der Lunge. Neugeborene mit Atemnotsyndrom haben häufig kein Surfactant in ihren Lungen. Dass Surfactant die Überlebenschancen dieser Neugeborenen erhöht, ist belegt. Es muss noch die Frage geklärt werden, wann der beste Zeitpunkt ist, die Therapie mit Surfactant zu beginnen. In dieser Studienübersicht wurde die frühe selektive Behandlung des Atemnotsyndroms (in den ersten zwei Lebensstunden) mit der späten selektiven Behandlung verglichen. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass eine frühe Behandlung von Vorteil ist. Mehr Forschung auf dem Gebiet ist notwendig.
Dies ist eine regelmäßig aktualisierte patientenfreundliche (laienverständliche) Zusammenfassung einer Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration. Der wissenschaftliche Abstract (Kurzfassung der Übersichtsarbeit, auf englisch) ist kostenlos verfügbar. Der Volltext ist erhältlich in Der Cochrane Library (ISSN 1464-780X).
Zitat: Yost CC, Soll RF. Early versus delayed selective surfactant treatment for neonatal respiratory distress syndrome.
Art. No.: CD001456. DOI: 10.1002/14651858.CD001456.
Datum der letzten umfangreichen Aktualisierung:
13.
Juli 1999
Datum der Übersetzung:
2006