Es gibt nicht genügend Evidenz, um die Entwicklung einer häuslichen medizinischen Versorgung als eine Alternative zur Versorgung im Krankenhaus, zu fördern
Es gibt nicht genügend Evidenz, um die Entwicklung einer häuslichen medizinischen Versorgung als eine Alternative zur Versorgung im Krankenhaus, zu fördern
Häusliche medizinische Versorgung bedeutet, dass zu Hause all das geleistet wird, was sonst bei einem Krankenhausaufenthalt stattfindet. Diese Studienübersicht beinhaltet häusliche Versorgungsarten für Erwachsene, außer der Betreuung für das Wochenbett, psychiatrisch Kranker, Kinder und Programme der Langzeitversorgung. Die meisten Studien beschäftigten sich mit Strategien, um eine frühe Entlassung nach Hause zu ermöglichen, andere hatten die Vermeidung von Krankenhausaufenthalten zum Inhalt. Im allgemeinen hatten Patienten in häuslicher medizinischer Betreuung keinen anderen Krankheitsverlauf als jene, die im Krankenhaus betreut wurden. Es gibt Hinweise dafür, dass Patienten zu Hause mit ihrer Versorgung zufriedener sind, jedoch kann die Belastung für die Betreuer auch größer sein. Es gibt kaum Hinweise dafür, dass die häusliche medizinische Versorgung für die Kostenträger günstiger ist.
Dies ist eine regelmäßig aktualisierte patientenfreundliche (laienverständliche) Zusammenfassung einer Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration. Der wissenschaftliche Abstract (Kurzfassung der Übersichtsarbeit, auf englisch) ist kostenlos verfügbar. Der Volltext ist erhältlich in Der Cochrane Library (ISSN 1464-780X).
Zitat: Shepperd S, Iliffe S. Hospital at home versus in-patient hospital care.
Art. No.: CD000356. DOI: 10.1002/14651858.CD000356.pub2.
Datum der letzten umfangreichen Aktualisierung:
24.
Mai 2005
Datum der Übersetzung:
2006