Dexamethason kann bei Säuglingen mit hohem Komplikationsrisiko nach der Beendigung einer künstlichen Beatmung hilfreich sein
Durch den bei einer künstlichen Beatmung (maschinelle Beatmung) in die Luftröhre eingelegten Schlauch kann es zu Verletzungen kommen. Diese Verletzungen können nach der Entfernung des Schlauches (Extubation) zu Komplikationen führen. Die Gabe von Dexamethason (ein Kortikosteroid) zur Zeit der Extubation kann manchmal helfen, Komplikationen vorzubeugen. Diese Studienübersicht zeigt, dass aufgrund der unerwünschten Nebenwirkungen des Dexamethasons, nur Säuglinge mit besonders hohem Komplikationsrisiko von der Behandlung profitieren. So zum Beispiel Säuglinge, die entweder sehr lang oder mehrere Male künstlich beatmet werden mussten. 000308 1
Dies ist eine regelmäßig aktualisierte patientenfreundliche (laienverständliche) Zusammenfassung einer Übersichtsarbeit der Cochrane Collaboration. Der wissenschaftliche Abstract (Kurzfassung der Übersichtsarbeit, auf englisch) ist kostenlos verfügbar. Der Volltext ist erhältlich in Der Cochrane Library (ISSN 1464-780X).
Zitat: Davis PG, Henderson-Smart DJ. Intravenous dexamethasone for extubation of newborn infants.
Art. No.: CD000308. DOI: 10.1002/14651858.CD000308.
Datum der letzten umfangreichen Aktualisierung:
04.
Juli 2001
Datum der Übersetzung:
2006