Äußere Wendung vor dem Geburtstermin bei Beckenendlage

Ungenügende Evidenz für die äußere Wendung von der Becken- in die Kopfendlage in den letzten Monaten vorm Geburtstermin, um Beckenendlagen am Geburtstermin zu vermindern

Babies, die in Beckenendlage (Kopf nach oben) geboren werden, können mehr Probleme während der Geburt haben als solche, die in Schädellage (Kopf zuerst) geboren werden. Durch sanften Druck auf den Bauch der Schwangeren versucht man bei einer äußeren Wendung das Kind von der Beckenendlage in die Schädellage zu drehen. Andere Forschung hat gezeigt, dass eine äußere Wendung nach der 37. Schwangerschaftswoche die Anzahl von Babies in Beckenendlage am Geburtstermin, sowie die Anzahl der Kaiserschnitte vermindert. Diese Übersichtsarbeit zeigt, dass eine äußere Wendung früh im dritten Trimester (32.-34. Woche) keinen Einfluss auf die Position zum Geburtstermin hat. Auch hat sich die Anzahl der Kaiserschnitte nicht verändert. Jedoch gibt es nicht genügend Belege dafür, dass eine äußere Wendung zwischen der 34. und 36. Woche im Vergleich zu einer solchen nach der 37. Woche zu weniger Beckenendlagen und Kaiserschnitte führt. Weitere Forschung wird derzeit durchgeführt.

Übersetzung: 

Koordination durch Cochrane Schweiz

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